Helmuth Zettl



Helle Zettl alias Quirin Puttl

Wenn man die Karriere von Helmuth, genannt Helle, betrachtet, dann kann man sie zusammenfassen mit den Begriffen Talent, Leidenschaft und Berufung.
Bereits mit fünf Jahren spielte er seine erste Hauptrolle in einem Theater - im Kindergarten! “Ich bin der Schuster Hinzelmann, der die Schuhe flicken kann“ waren die ersten zwei Zeilen seines Textes, an die er sich heute noch erinnern kann. Von da an ging es immer weiter bergauf: Teilnahme an Krippenspielen und Autor eigener Theaterstücke, die in der Volksschule aufgeführt wurden. Als Jugendlicher brachte er sich als Autodidakt das Gitarrespielen bei und als Erwachsener war er Mitglied in örtlichen Bands und feierte Erfolge eines Münchner Sextettes inklusiver eigener Schallplatte, die auch im Radio lief. Spielorte zu dieser Zeit waren die großen Häuser Deutschlands wie Bayerischer Hof, Hilton, Sheraton, Vier Jahreszeiten etc. bis hin zu einem Auftritt in Libyen (für eine namhafte deutsche Firma) oder vor 50.000 Menschen auf dem Spandauer Platz in Berlin.
Neben der Musik ist das Theater immer seine zweite große Leidenschaft geblieben.
„Helle“ ist Jahrgang 1952, seit 34 Jahren glücklich verheiratet, hat einen Sohn und arbeitet in einer großen Firma in Landau an der Isar.  

 

Hier ein kleines Interview mit Helmuth 'Helle' Zettl:

Helmuth Zettl

 Was ist deine Aufgabe in Oschnputtl? Ich spiele Oschnputtls Vater, der mit ihr gesegnet ist und durch ihre Initiative auch noch mit einer neuen Frau und deren Töchtern „gesegnet“ wird…

 

 Hast du eine musikalische Ausbildung? Nicht wirklich. Mit zwölf Jahren habe ich mir für 39 Mark bei Quelle eine Wandergitarre gekauft… und dann hab´ ich mir vom Nachbarjungen drei Griffe zeigen lassen… und alles andere habe ich mir selbst beigebracht bzw. hab´ ich mir abgeschaut…

  

 Musik als Beruf oder Hobby? Für mich war und ist Musik bzw. Theater ein reines Hobby. Und darüber bin ich sehr glücklich, denn wenn ein beruflicher Zwang dabei wäre, würde es mir sicherlich nicht solch großen Spaß machen.

 

 Gibt es andere erwähnenswerte Projekte? Gelegentlich musiziere ich mit meiner Familie auf kleineren Veranstaltungen. Mit einer Oldies-Band spiele ich auch noch die Hits aus meiner Jugendzeit, die sind mir immer noch am liebsten!

 

 Was waren die Höhepunkte bisher? Ein besonderes Gefühl ist es natürlich in den großen Häusern oder vor Tausenden von Menschen zu spielen und auch die eigene Musik im Radio zu hören, aber die Sachen, auf die ich wirklich gern zurückblicke, sind anderer Art: wenn man an einem Singspiel („Muttergottes vom Moos“, 1988) teilnimmt, das vor fast 100 Jahren uraufgeführt worden ist und man die selbe Rolle singt wie der Großvater damals – die des Hofnarrens, das ist wirklich etwas Besonderes! Wer kann das schon von sich sagen?!

 

 Wie soll’s weiter gehen?[nbsp]Nach einem langen erfüllten Musikerleben soll OSCHNPUTTL schon ein Sahnehäubchen werden, auf das ich stolz sein kann...Und wer weiß? Vielleicht singt ja mein Enkel in 100 Jahren auch wieder die Rolle?!

Helle

 


 Wie würdest du deine Rolle beschreiben? Der Tom Bauer hat die Rolle des Papas mit viel Witz angelegt und mir praktisch auf den Leib geschrieben. Sein trockener Humor entspricht voll meinem Naturell. Wie schon erwähnt, geht es dem Witwer eigentlich ganz gut, aber Oschnputtl bringt dann die Stief-Schwestern samt Mutter an und von da an ist der Herr Papa ein anderer... Wie heißt es?! Wenn es dem Esel zu gut geht…

 

 

 

 

Helle in seiner Rolle als Quirin Puttl