Leseprobe

Unglaublich, aber wahr:
Es ist doch tatsächlich die originale Einladung zum Prinzenball durchgesickert - trotz höchster Sicherheitsmaßnahmen des Musical-Teams, das ja vor der Premiere noch gaaaaaar nichts preisgeben wollte.

Hier könnt ihr nachlesen, was in der Einladung des Königs wortwörtlich gestanden ist:


„Mein Stammhalter, der Ferdinand,
auch als Prinz im Land bekannt,
is meiner Meinung nach so weit,
dass er mit einem Weiberleid
endlich vorm Altare steht -
ob er wui oder aa ned.
Damit er sich entscheiden kannt,
lon ma d’Jungfrauen im Land
bei uns dahoam am Tanzbodn ein -
des Schloß konnst normal ned vofein.

Putzts euch Zehnt und schneizts euch gscheid
I hoff dass’ euch s’Parfüm daleiht’,
woscht’s euch d’Fiaß und kammbets euch,
mim Festgwand und dem ganzn Zeich,
ja, und wenn’s a weng a Dusl habts
ma woaß nix gwiß, ja, vielleicht klappts,
und ihr habt’s euch schnell an Prinz oog’lacht -
scho seids Prinzessin übernacht.
Am nächsten Samstag is so weit
seids pünktlich, gell? I sog’s euch Leid,
d’Musi fangd um achte oo,
und do seids bittschön olle do.

Oan Tanz derf jede absolviern,
des glangd am Prinz zum Ausprobieren.
dann kimmd de nächste dro, ganz effizient -
ja, der tanzt se sonst an Woif am End.

Zwecks Verpflegung doat’s euch goa ned oi,
weil i a gscheide Brotzeit zoi:
Vom Leberkaas, do hamma gnua.
und zwoa Mass Bier, dann is a Ruah.
beim Rest, do miasst’s hoid selber schaun -
ees miassts euch ja ned Birn voi haun.

Bis Samstag dann, in diesem Sinne:
Vui Glück, des wünscht euch: eicha Kine“