Nachsitzen in Regensburg: Oschnputtl im Audimax

Nachsitzen am Samstag: Oschnputtl in RegensburgBerühmte Leute haben bereits die Schwellen des Audimax der Universität Regensburg überquert. Kostprobe gefällig? Die Regensburger Domspatzen, die Geigerin Anne-Sophie Mutter, die Opernsängerin Cecilia Bartoli, die Cellistin Sol Gabetta. In nächster Zukunft gastieren hier die ungarische sowie die russische Nationalphilharmonie, darüber hinaus gibt es Vorstellungen von My Fair Lady und Andrew Lloyd Webbers Phantom der Oper.

Der Audimax, der nur mehr selten für studentische Veranstaltungen genutzt wird, ist also ein regelrechter Hort der pompösen Abendunterhaltung und der hohen Kultur. Naja, nicht ganz: Auch die Chippendales waren schon des Öfteren hier zu Gast. Was da wohl Benedikt XVI. dazu gesagt hätte, der mittlerweile zurückgetretene Papst? 2006 hatte er am selben Ort einen vielbeachteten Vortrag gehalten. Für eine kurze Stellungnahme war er leider auf die Schnelle nicht zu erreichen.

In diese Parade namhafter Künstler und Persönlichkeiten darf sich nun auf jeden Fall seit letzten Samstag auch unser Team vom absoluten Erbsenmusical einreihen, das natürlich über ganz andere Qualitäten verfügt als ein Symphonieorchester, aber doch mit demselben Anspruch unterwegs ist: Menschen zu unterhalten, zum Lachen zu bringen und zu begeistern.

Das gelang sehr gut – wenngleich das Auditorium maximum für Tontechniker Gerhard Aichner auch einen wahren Härtetest darstellte. Aufgrund der Größe des Saales und der doch sehr eindrucksvollen Wandkonstruktion aus Beton, die dem 60er-Jahre-Charme der Universität geschuldet ist, lassen sich die Ausbreitung des Schalls und die Überlagerungen im größten Hörsaal nur sehr schwer kontrollieren – ein Alptraum für jeden Sound-Mischer. Kein Problem jedoch für Gerhard, dem man höchstens die eine oder andere Schweißperle zusätzlich anmerkte. Der Fluch der Tontechnik: Erledigt sie ihre Arbeit perfekt, tritt sie vollkommen in den Hintergrund und fällt niemandem auf. Darum soll hier an dieser Stelle einmal darauf aufmerksam gemacht und Respekt gezollt werden.

Fast nahtlos geht es weiter mit den Aufführungen in Deggendorf am kommenden Freitag und Samstag. Für Freitag sind noch Karten erhältlich, für Samstag noch einige wenige Restkarten. Interessierte wenden sich bitte an eine der folgenden Zeitungen:

Passauer Neue Presse (Ticketservice), hier klicken
Wochenblatt Deggendorf (Ticketservice), Tel.: 0180 - 51 51 551
Straubinger Tagblatt (Leserservice), Tel.: 09421 - 940 67 00
 

Wir freuen uns auf euch!

 Der Audimax von Innen... und die KUGEL - das inoffizielle Wahrzeichen der Uni Regensburg

 

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